Triggerpunkttherapie

Die Triggerpunkte schwächen die Muskulatur in der sie auftreten, indem die Funktion des Muskels durch diese eingeschränkt wird. Hierbei treten schmerzhafte Zonen auf, die Muskelverspannungen hervorrufen, wodurch wieder herum Verletzungen in den dazugehörigen Gelenken verursacht werden können. Genauso lässt sich dieser Krankheitsmechanismus umdrehen, denn durch Ausgleichsbelastungen werden andere Muskelgruppen überfordert und somit können in diesen Muskeln Triggerpunkte entstehen. Beispiel: Ein Pferd, welches Schmerzen im Vorderfußwurzelgelenk hat, wird vermehrt seine Schultermuskulatur für die Bewegung des Beines einsetzen. Die Überbelastung der Schultermuskulatur führt zu Verspannungen und kann sich bei Nichtbeachtung in einen Triggerpunkt auswirken. Ähnlich wie bei einer Muskelverkürzung oder einer Muskelrückbildung (Muskelathrophie) lässt sich der betroffene Muskel nicht mehr bis zu seiner vollen Länge strecken. Hierbei ist keine Atrophie des Muskels verbunden denn nach erfolgreicher Behandlung des Triggerpunktes lässt sich der betroffene Muskel mit physiotherapeutischen Behandlungen wieder aufbauen und zu seiner vollen Länge strecken.

Werden die Triggerpunkte chronisch, so können sie Störungen des autonomen Nervensystems hervorrufen.

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